Beispiel:
Die Gaukler kommen (Arbeitstitel)
Ziel:
Produktion des Pilotfilmes für eine Fernsehserie, eventuell im Kinderkanal, in dem mittelalterliche Burgen und Schlösser unserer Heimat unterhaltsam vorgestellt werden. Alt- und Neuzeit werden verbunden, Geschichte und Sagen vorgestellt. Das Burgfest in Schleusingen ist Anlass für den ersten halbstündigen Film.
Inhalt:
Ein mittelalterlicher Gaukler reist mit seinem Planwagen durchs Land. Er kommt nach Schleusingen zum Burgfest, baut sein altes Zelt auf, schaut sich in der Stadt um und bestreitet sein Programm. Der Zuschauer erlebt Ritterkämpfe, Zaubershows, Gauklerauftritte und ein Mittelaltermahl. Unser Harlekin interviewt den Bürgermeister, den Chef des Museums, einen Ritter, eine Hexe und andere Gaukler. Kleine Einspielfilme untersetzen deren Informationen:
- - Die Geschichte Schleusingens
- - Essen im Mittelalter
- - Ritter heute
- - Die Nixe Slusia
Das bunte Treiben der Zuschauer auf dem Burgfest stellt die Verbindung zwischen Geschichte und Neuzeit her.
Methode:
Der Film funktioniert als klassisches Reportagemagazin mit der Doppelfunktion von Protege und Moderator. Dieser wirkt besonders auf Kinder. Er unterhält durch seinen filmspezifischen Charakter und durch seine Koketterie mit der Kamera. Die vermittelten Informationen sollen sowohl unterhaltend als auch lehrreich sein. Der erste Teil gilt als Referenzfilm für das Potential des Vereins Medienzentrum Henneberger Land.
Bei Verkauf könnte sich eine deutschlandweit ausgestrahlte Serie ergeben, die hierzulande ein unerschöpfliches Repertoire bietet.
Umsetzung:
Unter Anleitung des Vereines dreht ein vierköpfiges Fernsehteam mit professionellem Equipment vom 12. bis 14. August 2005 auf und um die Bertholdsburg in Schleusingen. Dazu kommen 2 bis 3 Darsteller. Für die Postproduktion müssen 3 Wochen veranschlagt werden.
Drehbuch, Regie, Schnitt, Text, Mischung, Verbrauchsmaterialien, dazu Unterkunft und Verpflegung für die Crew werden von Vereinsmitgliedern gestellt. Hinzu kommen noch einmal:
- Technikleasing Kran, Schienen, Kamerafahrzeuge € 1.400,-
- Verbrauchsmaterialien € 400,-
- Fahrkosten für Crew € 600,-
- Miete Zusatzrequisiten € 700,-
- Speichererweiterung für PC € 500,-
- Zusatzhonorar € 400,-
- Summe € 4.000,-
Für diese Kosten müssen Sponsoren gefunden werden.
Resultat:
Die Produktion funktioniert quasi über eine Vorfinanzierung. Der Pilotfilm wird mehreren großen Fernsehanstalten angeboten. Bei Verkauf werden die Sponsorengelder zurückgezahlt.






